Sonntag, 14. Dezember 2008

Deutsche Streckenflugmeisterschaft 2008

Seit dem 15.9.2008 ist der DHV-XC beendet. Mir ist trotz allem nach einer Statistik. Die Touren nach Marokko und Brasilien sind noch dabei. Dann die verregnete Tour nach Kössen und ein paar Flüge in unserer Gegend. Die Zeit nach dem 28.5.08 ist bekannt. Die ganze Sommersaison fehlte.

Ergebnisse:
Deutsche Gleitschirmwertung (national): 18,88 Punkte, Platz 1095 von 1198 Piloten
Deutsche Gleitschirmwertung (international): 57,21 Punkte, Platz 1517 von 1915 Piloten
Statistik: Anzahl Flüge 27 (einige fehlen), Platz 290 von 1915 Piloten


Donnerstag, 11. Dezember 2008

11.12.2008

Es geht mit mir voran. Habe nun in der Firma das Hamburger Modell begonnen, das heisst, eine stundenweise Eingliederung die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. Bis jetzt bin ich guter Dinge das auch zu schaffen. Bei der Vinnolit helfen mir alle sehr dabei.
Mein Physio-Therapie Programm ist nun auch etwas abgespeckt worden und gleichzeitig habe ich das Therapiezentrum gewechselt. Ich bin jetzt im Para-Medi-Zentrum in Kerpen. Dort bin ich bei der Katrin und Kristina in besten Händen. Die beiden versuchen mich nun richtig fit und beweglich zu bekommen.
Das Schiesstraining habe ich schon wieder aufgenommen, was aber alles noch sehr verbesserungsfähig ist. Fahrradfahren ist im Moment immer noch auf mein Spinning-Bike beschränkt, und das Gleitschirmfliegen ist vielleicht schon im nächsten Jahr mit den ersten vorsichtigen Test möglich.
Laut Herrn Dr. Tsironis ist die Beckenpfanne sehr gut verheilt, es gibt nur noch Bewegungeinschränkungen und muskuläre Defizite.
Ansonsten laufen die Tour-Planungen für 2009 auf Hochtouren.
El Yelmo (Spanien), Thailand, Schweiz, Allgäu u. Stubaital (RML-Clubfahrt), Osttirol u. Kärnten sind schon fix geplant.
Es gibt 2009 viel nachzuholen........

Veränderungen


Ich habe mich nach rund 6 Jahren von meinem Land Rover Defender getrennt. Ich glaube das ich einen guten Ersatz gefunden habe: Einen neuen Cross Golf mit allen erdenklichen Extras. Leider natürlich nicht mehr mit Schlafebene, aber dafür schneller und komfortabler.

Sonntag, 2. November 2008

Frechen, 02.11.08

Ich kann im Moment nichts Neues in den Blog einstellen, da ich weiterhin jeden Tag 3 Stunden in der Mediaparkklinik mit den Profi-Sportlern mein Programm abziehe.
Es ist wirklich wahnsinnig anstrengend und manchmal habe ich das Gefühl, dass es nicht weitergeht, obwohl die Therapeuten schon einen Fortschritt sehen.
Mein Professor, der mich damals operiert hat und bei dem ich wöchentlich vorstellig bin, beruhigt mich immer und meint, dafür, dass ich den schlimmsten Beckenbruch hatte, den man sich überhaupt zuziehen kann, wäre ich schon sehr weit.
Wir sehen weiter.
Leider ist gestern noch mein Vater nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben, was mich leider mental etwas zurückwirft.
Ich hoffe auch, dass ich bald wieder, auch wenn nur stundenweise, wieder ins Berufleben zurück kann.
Liebe Grüße
Dimitri

Sonntag, 21. September 2008

Siegerehrung



Vor meinem Unfall hatte ich eine super Vorbereitungsphase vor der Landesverbandsmeisterschaft im Sportschießen.
In der Disziplin KK-liegend belegte ich bei der Schießsportwoche in Solingen-Ohligs mit 586 von 600 möglichen Ringen den 1. Platz und eine Woche später in Aegidienberg mit 584 Ringen den 3. Rang.

Tolle Ergebnisse, nur leider war ich durch den Unfall bei den Siegerehrungen verhindert.

Die Preise bekam ich diese Woche von einem Mannschaftskollegen mit 4 monatiger Verspätung zu Hause überreicht und die Siegerehrung wurde von Petra vorgenommen.
Foto vom strahlenden Sieger ist beigefügt.


21.09.2008



Endlich bin ich wieder zu Hause!!
Doch Ausruhen ist nicht angesagt.
Jeden Tag "quäle" ich mich drei Stunden in der Physiosport-Klinik im Mediapark. Das ist d i e Rehaklinik, in der Fußball- und Basketballprofis oder sonstige schlecht bezahlte Berufssportler fit gemacht werden.
Mein Becken ist inzwischen wieder komplett zusammengewachsen, nur mit den Muskeln, Sehnen und dem Hüftbeuger klappt es noch nicht 100 %ig. Daran werden wir die nächsten Wochen arbeiten müssen. Geplant sind 4-6 Wochen.
Aber wer mich kennt, der weiss, dass ich alles daransetze, wieder der Alte zu werden.

Sonntag, 24. August 2008

Bernkastel-Kues 22.08.08


Hier die aktuellen Neuigkeiten.
Dimi kann jetzt einige Meter ohne Gehhilfen laufen (siehe Foto). Mal geht es gut, mal sieht es aus, als wenn er das erste Mal Highheels an hat. Er bekommt jetzt in der Reha das "Sportlerprogramm" = mehrmals am Tag Physiotherapie, Gymnastik und was am wichtigsten ist = XXL-Mahlzeiten. Das heißt, er bekommt mittags jedes Essen zweimal. Er sieht jetzt wieder fast so aus wie vorher. Die Reha wurde nochmals verlängert, das bedeutet, dass er erst am 6.9.2008 nach Hause kommt. Er wird aber dann, lt. Ärztin, noch ambulante Reha benötigen. Der Genesungs-Prozess wird noch ein paar Wochen andauern, aber ich denke, dann ist er wieder der "alte".

Dieses Wochenende sind wir zum Startplatz von Graach gefahren und haben den Piloten zugeschaut. Ein wenig hat sein Herz geblutet..... Aber nächstes Jahr wird die Flugsaison für ihn wieder eröffnet. Wir sind da ganz zuversichtlich.
Den nächsten Post wird er wieder selbst schreiben, wenn er in zwei Wochen zu Hause ist.
Liebe Grüße Petra

Montag, 4. August 2008

Bernkastel-Kues, 03.08.08




Hallo,
hier wieder die neuesten News von der "Versehrten-Front". Inzwischen geht es Dimi etwas besser, er hat sich zumindest mental erholt, da er jetzt endlich nachts die Ruhe hat, um vernünftig zu schlafen. Zugenommen hat er durch die zusätzliche Eiweißzufuhr auch wieder.

Er macht brav seine Therapien und seit letzten Donnerstag darf er sein linkes Bein voll belasten, allerdings mit zwei Gehhilfen, die er auch noch 10 Tage voll einsetzen muss. Danach versuchen die Therapeuten, ihm das normale Gehen wieder beizubringen.
Ansonsten lassen wir es uns, wenn ich am Wochenende da bin, richtig gut gehen, wie man auf den Bildern vage erkennen kann. Wir sind guter Hoffnung, dass er vielleicht Anfang September wieder zu Hause ist.
Er bekommt Gruppen- und Einzelgymnastik und vor allem, ja das ist jetzt kein Tippfehler, Fango-Packungen. Dies hätte er sich vor ein paar Monaten nie träumen lassen, so als "Berufsjugendlicher" (haha, kleine Anmerkung der Redaktion). Außerdem darf er schon im Fitnessraum radfahren, was er auch fleißig mit viel Ehrgeiz macht.
Lg Petra (Sekretäriat Mouratidis)

Freitag, 25. Juli 2008

Bernkastel-Kues, 25.07.2008

Hallo, Ihr Lieben,
Habe von Dimi den Hinweis bekommen, dass es auch eine normale Festnetz-Nummer gibt. Diese lautet : 06531-925119. Diese hat die normalen Gebühren für ein Festnetz-Gespräch.
Ansonsten geht es Dimi ganz gut. Er hat wahnsinnige Erfolgserlebnisse, vor allem, wenn er mit über 70 jährigen Wassergymnastik macht, ist er auf jeden Fall der Schnellste.
Morgen werde ich ihn das erste Mal besuchen fahren, um ihn ein wenig aufzubauen. Wir werden sehen.
Bei der Chefarztvisite hat man ihm diese Woche schon gesagt, dass er vielleicht mit 5-6 Wochen hinkommt.
Ich freue mich jedenfalls, wenn er wieder hier ist, langsam fange ich nämlich an, mit mir selber zu reden.
Weiteres später.
Petra (Privatsekretärin von Dimi :-) )

Montag, 21. Juli 2008

Bernkastel-Kues, 21.07.08

Hallo, an Alle!!
Dimi ist jetzt wohlbehalten in der Rehaklinik angekommen. Noch ist alles fremd für ihn, aber er ist zumindest froh, dass er endlich nach 7 1/2 Wochen Krankenhaus seine Ruhe hat. Endlich kann er nachts schlafen, ohne dass irgendeine Schwester ins Zimmer gestürzt kommt und irgendwelche komischen Spritzen verteilen will.
Die Ärzte können im Moment nicht viel machen. Er bekommt jetzt, weil er wahnsinnige Rückenschmerzen hat, erst einmal Massagen, Fangopackungen und Stromanwendungen (was auch immer das heißt). Aber unter Strom stand er doch schon vor dem Unfall, oder??
Außerdem versuchen sie jetzt, sein Gewicht wieder auf normal zu bekommen. Er hat ja 7 Kilo abgenommen und bekommt jetzt zusätzlich zu seinen reichhaltigen Mahlzeiten noch Eiweißdrinks. Schaun mer mal, ob es hilft. Vielleicht kann ich ihn ja bald "Arnold" nennen.
Man hat ihm allerdings jetzt schon gesagt, dass er aufgrund seiner schweren Verletzung mind. 6-8 Wochen in der Reha bleiben muß. Davon ist er natürlich nicht so begeistert, aber wenn er wieder hergestellt werden will, muss es wohl so sein.
Wer mal etwas mit ihm plaudern will, kann ihn gerne anrufen: Seine Nummer lautet:
01805-9200655119.
Er freut sich sicher über jede Aufmunterung.
Weitere News gibt es später.
Liebe Grüße
Petra (Sekretäriat Mouratidis)

Samstag, 19. Juli 2008

Das Röntgenbild......



Man könnte fast glauben, ich hätte vor Wut nach dem Unfall meine Fahrradkette verschluckt und Dr. Tsironis hätte sie dann direkt mit eingebaut.

Freitag, 18. Juli 2008

Gedanken und die Frage "Warum?"

28.05.08 16:00 Uhr , Tag 1
Leichter Regen. Von weitem höre ich das Signalhorn vom Rettungswagen.Ich liege mitten in einem Kreisverkehr und kann mich nicht mehr bewegen. Es ist mir bewusst, irgendwas ist in der Beckengegend kaputt gegangen. Mir gehen soviel Gedanken durch den Kopf: Warum war den Bodenbelag wie Schmierseife? Kann ich morgen in die Firma? Können wir in 2 Wochen zum Alf am El Yelmo? Wie sage ich meinen 18:00 Termin ab? Welche Verletzungen hab ich wohl?
Mein Kopf ist voll und gleichzeitig komplett leer. Ich spüre inzwischen die durchdringende Nässe. Der RTW ist da. Es regnet immer mehr.......
28.05.08 18:00 Uhr , Tag 1
Ich sehe nur noch Ärzte um mich herum. Röntgen, CT, Infusionen und Untersuchungen. Ich habe fürchterliche Schmerzen im Becken. Diagnose: Komplette Zertrümmerung der Beckenpfanne links, mein Bein steckt mehrere Zentimeter in meinem Körper. Man sagt mir direkt, wenns gut verläuft kann ich in 4-6 Monaten wieder laufen.
Die Petra ist inzwischen eingetroffen, ich bin so glücklich sie zu sehen. Ich lasse meine Gefühlen freien Lauf, hoffe das sie mich in 5 Minuten wieder heilt.
Das Rettungssystem in Deutschland funktoniert; Ich war unfähig mich zu bewegen, hilflos auf der Straße, und jetzt ist alles lebensnotwendige getan worden. Aber......warum ich? Warum heute?
04.06.08 Tag 8
Ich wache auf, schemenhaft nehme ich die Konturen der Petra und einer Krankenschwester wahr. Kaum in der Lage wach zu bleiben und zu sprechen, mein Körper ist völlig entkräftet. Ich entdecke 3 Infusionseingänge und einen ganzen Strang Schläuche aus meinem Körper heraus. Meine Frage in Richtung Krankenschwester "Ob sie Flügel hätte?" wurde verneint; mir wird klar das ich noch lebe, wenn auch ziemlich ramponiert.
Ich habe einen HB-Wert von 8,4, was extrem wenig ist. Das ist der Hämoglobinwert, der den Sauerstofftransport und damit die Ausdauerleistungsfähigkeitfähigkeit angibt. Bei einem gesunden Menschen liegt er bei 14-17. Bei meinem Wert fühlt man sich, als wenn man einem Vampir zum Frühstück gedient hätte.
08.06.08 Tag 12
Es geht mir immer schlechter. Die OP ist scheinbar gelungen. Chefarzt Dr. Tsironis und sein Team haben wohl nicht 8 Stunden umsonst im Operationssaal verbracht. Aber psychisch hauts einfach nicht hin, ich weiß einfach nicht wie ich das alles was auf mich zukommt bewältigen soll. Die Ärzte sprechen von einer "post-operativen Depression". Ich muß mir heute einen Nullpunkt setzten, ab dem es aufwärts geht, das ist mir bewusst.
24.06.08 Tag 28
Mein HB-Wert liegt bei 11,2, immer noch weit unter "Normal". Ich werde das erste mal mit einer Art Hebebühne aufgestellt, und in einem Gehapparat gesteckt. Das linke Bein darf nun mit 15 kg belastet werden, 3 Wochen nach OP ist die Kallusbildung noch nicht genug fortgeschritten.
Es könnte alles zerbrechen. Deprimierend wie ich mich über den Flur schleppe. Mir geht gerade durch den Kopf wie ich schon zweimal relativ locker mit dem Rad auf den Großglockner geradelt bin!
17.07.08 Tag 51
Mein HB-Wert liegt nun bei 13,8. Seit zwei Tagen darf ich sitzen und mein linkes Bein mit 30 kg belasten. Viele harte Arbeit mit einen Therapeuten. Entlassung aus dem Krankenhaus, es geht in die Reha-Klinik. Wo ist die Zeit geblieben? Es waren doch über 7 Wochen, ich weiß es nicht. Ich rechne gerade, 101 Trombose Spritzen waren es. Unglaublich! Es geht weiter im Tunnel, ich erkenne ein ganz kleines Licht am Ende.........

Danksagungen

den Chefarzt der Chirugie, Herrn Dr. Tsironis und seinem OP-Team,
für die Operation+Wiederherstellung meiner schweren Verletzung

an den Stationsärzten, Dr. Niewöhner und Dr. Tüylü,
die vor allem nach der OP immer für mich da waren

an alle Therapeuten, Schwestern und Pfleger,
für alles

meiner lieben Freundin Petra,
für den 24 stündigen Beistand, der Hilfe und der Geduld die Sie mit mir hatte.

meinen Eltern, meiner Schwester, allen meinen Freunden, den Nachbarn, den Gleitschirmfreunden RML, den Sportschützen Köln-Stammhein, den Kollegen, der Vinnolit GmbH sowie der BG-Chemie,
für alle Aufmunternden Worte und Genesungswünsche in Form von Besuchen, Geschenken, Telefonaten, Mails und Karten.

für den Skistar Hermann Maier,
der mir und sicherlich auch anderen Sportlern mit dem Buch über seinem Motorradunfall viel Mut gemacht hat.

für die unbekannte junge Frau,
die nach meinem Unfall im Regen bei mir war und vorbildlich meine Erstversorgung und den Krankenwagen organisiert hat.

Es geht in die Reha-Klinik

Ich bin nach insgesamt 51 Tagen im Krankenhaus nun für drei Tage zuhause. Am Montag den 21.7.08 bin ich dann in der Median Klinik in Bernkastel-Kues. Darauf freue ich mich nun riesig, endlich gehts in einen neuen Abschnitt. Nach über 7 Wochen im Krankenhaus kann man das bestimmt sehr gut nachvollziehen, ich stand wirklich kurz vorm Krankenhauskoller. Soweit gehts mir recht gut, kann die verletzte Seite mit 30 kg belasten (geplant bis zum 30.7.08) dann erst in höhere Belastung. Aber alles verheilt gut (Röntgenbild folgt), nur meine Muskulatur, Ausdauer und Beweglichkeit ist noch sehr eingeschränkt.

Sonntag, 6. Juli 2008

Frechen, den 05.07.08


Es geht langsam aufwärts!!!!


Seit letztem Dienstag werde ich eingeschränkt mobil gemacht. Ich darf jetzt 2-3 mal am Tag mit Begleitung einen kleinen Spaziergang auf Krücken absolvieren. Das linke Bein darf allerdings nur mit maximal 15 kg belastet werden. Es geht jeden Tag besser, das Aufstehen aus dem Bett ist immer wieder ein Abenteuer, da ich im Moment noch auf keinen Fall sitzen darf und ich immer direkt aus dem Liegen in den Stand kommen muss. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Ansonsten warte ich darauf, dass ich das Bein mehr belasten und auch sitzen darf, dies könnte im günstigsten Fall übernächste Woche sein. Dann darf ich 2-3 Tage nach Hause, um alles nötige zu regeln und werde dann in die Rehaklinik gebracht.

Das kann ich natürlich kaum erwarten, denn dann darf ich richtig arbeiten, um wieder fit zu werden.

Meine Muskulatur ist fast nicht mehr da (wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann), aber sie wird mit Sicherheit relativ schnell wiederkommen.


Petra (im Auftrag von Dimi)

Samstag, 28. Juni 2008

Frechen, den 28.06.08


Amtsanmaßung oder einfach nur "Dr. Brinkmann-Syndrom"



Einer meiner Lieblings-Krankenpfleger - Marko - wollte einmal Arzt spielen. Die entsprechende Maskierung war schnell zur Hand - gott sei Dank durfte er bei mir nicht operieren. (Nichts für ungut Marko).



Ansonsten vollzieht sich meine Genesung in kleinen Schritten. Ich habe gestern erfahren, dass ich doch noch mindestens 4 Wochen im KH bleiben muß. Ich darf seit 2 Tagen zweimal täglich aufstehen und für ein paar Minuten den Gang entlang "schleichen". Den ersten Tag mit einem Laufgerät und seit gestern an Gehhilfen (Krüken). Ich kann nur sagen = echt harte Arbeit. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie 4 Wochen strenge Bettruhe es schaffen, einem die Kraft aus dem Körper zu ziehen. Wieder eine Erfahrung mehr.



Heute war ich das erste Mal seit 4 1/2 Wochen mit Petra als Begleitung 5 Minuten vor der Tür und konnte mal wieder normale Luft atmen. Wie man sich doch an kleinen Dingen erfreuen kann. Danach hatte ich das Gefühl, ich wäre einen Halbmarathon gelaufen. Ich kann lediglich mein rechtes Bein benutzen, das linke darf die nächsten 6 Wochen nicht belastet werden. Wenn dies dann soweit ist, kann ich erst in die Rehaklinik. Ich habe jetzt langsam einen Klinikkoller, aber was muss, das muss!!!



Gott sei Dank habe ich hier eine gute und sehr nette Betreuung, alle geben sich viel Mühe, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. An dieser Stelle (an alle Krankenschwestern und Pfleger, die ganz "zufällig" auf dieser Seite landen) einen großen Dank.



Petra (im Auftrag von Dimi)

Sonntag, 22. Juni 2008

Frechen, den 21.06.08



Heute habe ich netten Besuch von Tanja Wihl bekommen. Dies hatte auch eine therapeutische Wirkung. Sie brachte mir ihren Hund Hera in Plüschform mit, um mir die Angst vor Hunden zu nehmen, hihi. Wie man sieht, ist ihr das auch gelungen.

Tanja, ich habe mich sehr über Deinen Besuch gefreut, vielen Dank.



Dimitri

Samstag, 21. Juni 2008

Frechen, den 19.06.2008



Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich so schnell fit bin, dass ich bald an der "Stange tanzen" kann. Doch dem ist leider nicht so. Also muss ich mich damit begnügen, mit der Stange physiotherapeutisch zu arbeiten, zur Belustigung meines Kumpels Franz, der gleich auch wieder seine Kamera zur Hand hatte.

Meine Physiotherapie hat seinen Endpunkt erreicht, mehr geht in meinem jetzigen Zustand nicht. Die Ärzte haben wir in Aussicht gestellt, dass ich nächste Woche Mittwoch endlich aus diesem Bett herauskomme, d.h. ich werde langsam mobil gemacht.

Wer mich kennt, weiß, dass ich es kaum erwarten kann.

Ansonsten gibt es nichts Neues, bis auf dass ich Gewicht verloren habe (was bei meiner Statur natürlich nicht so toll ist) und meine Muskeln schwinden. Ich warte jetzt auf die Überführung in die Rehaklinik, wo ich dann alles wieder aufbauen kann. Warten wir es ab.


Gruß Dimitri (geschrieben von Petra

Sonntag, 15. Juni 2008

Frechen, den 14.06.2008



Heute hatte ich eine weitere Operation = die "Operation am offenen Haar".


Da ich inzwischen aussah wie einer Berner Sennenhund und ich ja überhaupt nicht eitel bin (wie hat mein Bettnachbar Heiko mich vor ein paar Tagen genannt ? Ich glaube es war so etwas wie "eitler Fatzke") kam netterweise meine Friseurin Sandra und hat mich von meinem Pelz befreit. Mein Freund Franz war sofort mit Kamera zur Stelle um diesen "befreienden Moment" im Bild festzuhalten. Danke schön.

Ansonsten geht es mir den Umständen entsprechend gut. Ich kann seit gestern mein linkes Bein aus eigener Kraft anheben, obwohl dieses noch taub ist. Nervenstränge verzeihen so eine OP eben nicht so schnell, da sind diese sehr nachtragend. Aber das wird im Moment von einem Neurologen behandelt. Ich mache jeden Tag fleißig meine Übungen, meine Physiotherapeutin Kathrin ist sehr zufrieden mit mir. Hier im KH habe ich die Möglichkeit, eine Charaktereigenschaft, die bei mir nicht so stark ausgebildet ist, zu stärken = Geduld.


Petra (im Auftrag von Dimitri)

Freitag, 13. Juni 2008

Frechen, den 13.06.2008

Inzwischen geht es mir etwas besser.
Wie man mir immer wieder seitens der Ärzte versichert, ist die Operation gut verlaufen. Ich bekomme auch sehr viel Besuch, nicht zu vergessen, die vielen Anrufe. Auch mein ehemaliger Bettnachbar Michael, der leider seit seiner Entlassung unter einer Thrombose leidet, meldet sich regelmäßig, um zu erfahren, welche Fortschritte ich mache. Für Dich, lieber Michael, auch alles Gute.
Ich bekomme täglich, manchmal auch 2 x am Tag, Physiotherapie, die zwar sehr anstrengend ist, aber sehr gut tut. Meine Muskeln müssen am Laufen gehalten werden. Jetzt muss ich noch ca. 1 1/2 Wochen streng liegen, dann hoffe ich, dass wir mit den Laufübungen beginnen können. Dann wird es spannend. Schaun mer mal.
Petra (im Auftrag von Dimitri)

Sonntag, 8. Juni 2008

Frechen, den 08.06.2008


Hallo, Ihr Lieben,


bin am Mittwoch operiert worden und wie der Hauptfeinmechaniker (Prof. Dr. Tsironis) gesagt hat, war die Operation eine Herausforderung sogar für ihn und hat ihm sehr viel Spass gemacht. Na denn!!!! Die haben 6 1/2 Stunden an mir herumgeschraubt und Platten eingesetzt. Petra hat die Bilder gesehen und meinte, es sieht aus, als wenn ich Fahrradketten im Becken hätte. Wenn es denn hält, soll es mir egal sein.

Gott sei Dank hatte ich einen tollen Bettnachbarn (Martin, siehe Foto), der trotz eigener Schmerzen (4facher Mittelfußbruch) immer ein aufbauendes Wort für mich hatte. Das hat mir wieder gezeigt, dass nicht nur Sport gefährlich ist. Er wollte sich nur ein Feierabendbier aus dem Keller holen und hat die letzte Stufe übersehen. Auf diesem Wege alles Gute für Dich und gute Besserung, Martin.

Ansonsten geht es mir den Umständen entsprechend gut. Die pumpen mich hier mit Drogen voll, damit die Schmerzen erträglich sind und für die psychologische Komponente ist mein Schatz Petra zuständig. Sie schafft es immer wieder, mich aufzubauen. Das ist nicht so einfach. Aber jeden Tag geht etwas aufwärts.

Ich muss jetzt noch 3 Wochen strikte Bettruhe einhalten, danach werden Gehübungen durchgeführt, die nochmals ca. 2 -3 Wochen dauern, danach komme ich in die Rehaklinik. Schaun mer mal.


Lg. Dimitri

Sonntag, 1. Juni 2008

Frechen, 01.06.08



Hallo, Leute,


ich liege jetzt hier bewegungsunfähig im Krankenhaus und warte auf meine OP, die definitiv am Dienstag stattfindet.


Auf diesem Wege wollte ich mich nochmals für die vielen Besuche und vor allem die telefonischen und emailmäßigen Genesungswünsche bedanken.


Ich werde hier gut versorgt (weniger von den Krankenschwestern, die zwar ihr Bestes tun, aber Dank der Gesundheitsreform wenig tun dürfen), sondern mehr von Petra, die mich jeden Tag fürsorglich pflegt, umsorgt und vor allem aufmuntert, damit ich die Schmerzen zumindest tagsüber vergesse.


Besonders hat mich der gestrige Besuch von zwei Freunden aus der Schweiz gefreut, die unbedingt vor Antritt ihrer einjährigen Weltreise bei mir den ersten Stopp eingelegt haben. Vielen Dank, wir hatten viel Spass.


Ich halte Euch auf dem Laufenden, drückt mir die Daumen für Dienstag. Wir hoffen, dass ich wiederhergestellt werden kann, was sich leider erst am Tag der OP herausstellt.


Donnerstag, 29. Mai 2008

Frechen, den 29.05.2008

Hallo an Alle, die meinen Blog lesen.


Ich hatte gestern einen schweren Fahrradunfall (ohne Fremdbeteiligung). Bin auf regennasser Strasse in Rutschen gekommen und so unglücklich gestürzt, dass ich mir mein Becken 4mal gebrochen habe. Der linke Oberschenkelknochen hat mein Becken außerdem noch 3 cm nach innen gedrückt.
Liege völlig bewegungsunfähig im Frechener Krankenhaus und warte auf meine OP. Diese ist so kompliziert, dass die Ärzte noch beraten, wie und wann sie diese durchführen. Falle aller Wahrscheinlichkeit nach für mindestens 4 Monate aus.
Wer mich anrufen möchte, meine Tel.-Nr. im Krankenhaus ist 02234-5022161.

Freue mich über jede Aufmunterung.

Petra (im Auftrag von Dimi)

Sonntag, 25. Mai 2008

Unterberghorn 24.5.08

Natürlich gab es noch einen Abschlußflug in Kössen. Viel Zeit blieb nicht um auf die einsetzende Termik zu warten. Leicht thermisch ging es bei mir noch einmal in Richtung LP Fliegerbar.
Tja, eine sehr durchwachsene Woche ging zu Ende. Viel Spaß hatten wir alle in Kössen, doch so ein schlechtes Wetter hatten wir alle auf unserer Clubfahrt nicht verdient. Aber....wir können es nicht ändern, so ist es in unserem wunderschönen Sport. Man sollte immer auch bei einem Gleitflug immer an den "Traum des Menschen" denken, denn wir fliegen wie die Vögel. Im nächsten Jahr gehts ins Stubaital, wir freuen uns schon jetzt darauf.

Freitag, 23. Mai 2008

Unterberghorn 23.05.2008



Hurra, hurra es ist vollbracht, Petra hat Ihr erstes Flügelchen gemacht. Endlich war der Berg nebelfrei und Petra konnte zu ihrem ersten Flug 2008 starten. Sie ist dann nach 10 Minuten strahlend gelandet.

Ein paar Minuten später bin ich dann raus und siehe da, es ging hoch. Ich hatte einen super Flug von 31 Minuten trotz geschlossener Wolkendecke. Steigwerte bis 2,8 m/sec.

Der Himmel war heute extrem "nylonhaltig", grob geschätzt sind heute mindestens 100 Piloten geflogen. Zeitweilig kam sogar die Sonne raus und es wurde angenehm warm.

Jetzt hoffen wir noch auf den morgigen Tag, viele unserer Gruppe wollen dann auch erst morgen nachmittag gen Heimat fahren.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Scheibenwaldhütte, Kössen 22.05.08


Heute war es soweit- der Frustrationsspiegel stieg und einige haben sich wieder entschlossen, den Urlaub abzubrechen und nach Hause zu fahren. Die anderen, insgesamt 11 Piloten hatten die Wahl zwischen Einnahme von Psychopharmaka oder Bergfahrt zum Unterberghorn mit anschließendem Herunterlaufen (ca. 45 Min. Wegzeit) zur Scheibenwaldhütte. Und siehe da, es klappte. Kurz nachdem alle gesund gelandet sind, fing es an zu regnen. Aber dieses bekannte Bild war uns nach diesem Flug egal. Die Stimmung ist wieder gut und wir sind optimistisch, dass es morgen zum Fliegen geht und hoffen, dass auch unsere einzige "Fliegerin" mal zum "Leinen"-Zuge kommt. Schaun mer mal.....

Dienstag, 20. Mai 2008

Elfer 19.05.2008

Da es in Kössen nicht so gut aussah und Alptherm für das Stubaital die besten Wetterprognosen ausgegeben hatte, sind einige Flieger ins Stubaital gefahren. Dort sah es recht gut aus, kein bis leichter Wind von vorne, so dass alle einen wunderschönen Abgleiter vom Elfer machen konnten. Die restliche Fraktion hat uns dann per SMS informiert, dass sie in Kössen ebenfalls einen Abgleiter im Angebot hatten. Also alles in allem durchweg zufriedene Gesichter beim Abendessen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Kössen 17.05.08

RML Clubausflug nach Kössen. Gerade am Hotel angekommen, hieß es direkt: "Ab in den Bus, wir fahren auf den Berg." Ein Zögern, nach dem Motto :" Wir saßen jetzt 7 Stunden im Auto und sind müde", wurde nicht akzeptiert. Also hoch auf den Berg, Petra war aber definitiv wegen Schlafdefizit nicht startfähig, sind 6 weitere und ich dann doch zu einem wunderschönen Gleitflug gestartet. Trotz leicht föhniger Lage war dies kein Problem. Jetzt im Moment haben wir Dauerregen, der aber, wenn man den "Local's" hier glauben darf, spätestens Dienstag enden und wunderschönes Flugwetter bringen soll. Schaun mer mal, wir vertreiben uns dann eben anders die Zeit, was bei 50 Urlaubsteilnehmern auch kein Problem ist.

Montag, 5. Mai 2008

Boppard 04.05.2008

Mein erster Boppard Tag 2008. Ich bin so ca. um 13:00 am Gedeonseck angekommen. Es waren schon einige Schirme in der Luft. Nach kurzer Zeit am SP verstärkte der Wind sich, entweder kräftige thermische Ablösungen oder Null-Wind. Daher entschloss ich mich erst einmal zu warten und mit vielen anwesenden Fliegerfreunden mal wieder zu quatschen. So um 16:00 Uhr machte ich mich dann fertig, gute Ablösung abgewartet und gestartet. Nach vielleicht 5 min erwischte ich einen recht guten Bart der mich 430 m über SP brachte, perfekt so kann es weitergehen. Leider ereilte allen Piloten in der Luft das gleiche, keine weitere Thermik mehr, aus, wie abgestellt. Bin dann rüber nach Filsen zum LP. Hartmut Schlegel und ich haben dann gezeigt das zwei Piloten gleichzeitig auf einem 50 qm!!! großen LP landen können. Rund 20 min Airtime sind es geworden. Fazit: Schön wars, nur leider zu kurz.

Samstag, 26. April 2008

Bausenberg 26.04.2008

Trotz leichter Cirrenbewölkung und sehr wenig Wind habe ich einen Ausflug zum Bausenberg unternommen. Anfangs mit sehr viel "Osteinschlag", da war erst einmal Warten angesagt. So ca. 16:00 Uhr drehte der Wind dann doch noch auf Süd und die thermischen Ablösungen wurden stabiler, allerdings viel zu schwach um oben zu bleiben.
Aber wenigstens war ein Abgleiter möglich. Es kann nur besser werden......

Montag, 21. April 2008

Meerfelder Maar, Ost 20.04.08


Endlich ist die viel zu lange Durststrecke beendet. Unser Ausflug zum Meerfelder Maar war dann am späten Nachmittag doch noch ein Erfolg. Wir, die Petra, unsere Freundin Martina und ich, haben uns Mittags gegen Boppard entschieden. Lieber mit viel Platz am Startplatz ein wenig Starttraining durchführen, als in Boppard mit ruppigen Bedingungen zu fliegen. Wir mußten allerdings auch bis um 17:00 Uhr warten bis es fliegbar wurde. Bis dahin haben uns die "Einheimischen Piloten" zum Fliegen abgeraten. Zerissene Aufwindbände haben aber keinen "Spazierflug" zugelassen. Schön wars trotzdem, rund 20 min Airtime mit 140 m Überhöhung sind bei mir herausgekommen. Danach hab ich mich fürs Landen entschieden, weil die Föhnlinsen immer zahlreicher wurden.
Jetzt kann die Saison losgehen. Weitere Fotos in der Galerie.

Sonntag, 13. April 2008

Marokko




In der neuen Ausgabe ( Nr. 151) des DHV-Magazins ist ein Bericht über die Marokko Tour im Oktober 2007. Es war dem DHV sogar 4 Seiten im Magazin wert. Viel Spaß beim lesen.

Dienstag, 25. März 2008

Free-Flight 2008

In diesem Jahr haben wir mal wieder die Free-Flight in Garmisch-Partenkirchen besucht. Fazit: Trotz schlechter Wetterprognosen wars schön. Freitags auf der Messe (bei Dauerregen) haben wir viele Bekannte getroffen, einiges neues gesehen, Gurtzeuge ausprobiert, Handschuhe gekauft, und vor allem viel Spaß gehabt. Samstag war strahlender Sonnenscheín bei Föhntendenz. Die Wankbahn hatte zu und der Osterfelder bei Rückenwind war nicht unbedingt zu empfehlen. Alternativprogramm war, Petras Geburtstag auf Deutschlands höchsten Berg, der Zugspitze zu feieren. Mittags mit einem Cuba-Libre anzustoßen das hat doch auch was. Oben am Gipfel hatten wir dann so ca. 6okm/h Wind aus Süd, was uns bestätigte, heute nicht zu fliegen und uns einen schönen Tag zu machen. Leider hatten wir die Skier bedingt durch die Zuganreise (Unschlagbare 58 € Hin und Zurück im ICE) nicht mit.
Jetzt warten wir sehnsüchtig mal auf gutes Flugwetter, unser Osterausflug hatten wir aufgrund des Wintereinbruchs abgesagt.

Dienstag, 19. Februar 2008

2008



Hier der neue Blog 2008 von http://www.vuelo-aventura.de/ . Mit vielen neuen Funktionen, wie Bilder, Videos usw. Aber vor allem, mit vielen Berichten und Erlebnissen.......
Das Foto zeigt ein Flug von SP Pedra Bonita in Rio.