Sonntag, 26. Juni 2011

Mit Itze in Italien, Österreich und Slowenien










Schade, nun ist die Woche beim Itze schon wieder vorbei. Es war eine schöne Woche voller "Flug - Abenteuer". Obwohl es wetterbedingt nicht so gut losging. Samstag mit dem Flugzeug um 12:00 Uhr in Klagenfurt gelandet und um 13:00 schon auf dem Radsberg. Meine Enttäuschung war wieder gross; keine Chance zum fliegen. Der Radsberg mag mich eben nicht. Es war trotzdem eine lustiger Tag beim Fliegerfest des Clubs. Wir schauten uns dann die Rückkehr der Piloten des Borderline Wettbewerbs an (Sieger Chrigel Maurer). Sonntag ging es mit der gesamten Truppe (incl. der spanischen Piloten aus Almeria) in Richtung Nimis (Italien). Aber auch da war es wechselhaft mit kleinen Regenschauern, und nur ein paar Spanier sind abends noch zu einem Gleitflug gestartet.

Montag: Perfektes Wetter, also hoch zum Monte Bernadia. Mir gelang Mittags ein richtig guter und langer Flug. Man konnte selbst im Tal nochmal von 300 m über Grund bis auf 1500 m aufdrehen. Nachmittag ließ die Thermik allerdings nach und die Flüge wurden nicht mehr so gut. Alle waren glücklich, und wer spanische Piloten nach einem tollen Flugtag in dieser wunderschönen Gegend kennt, kann sich ausmalen, wie der Nachmittag verlaufen ist. Salute Hombres! Am Abend sind wir wieder zurück nach Kärnten. Dienstag stand für alle Spanier bis auf Alain und Isabella der Rückflug nach Almeria bevor. Wir sind dann zum Radsberg. Endlich bin ich dort einmal geflogen, und dann sogar bei guten Bedingungen. Zwei Flüge, davon einer von fast einer Stunde, waren die Ausbeute. In Kärnten sollte es am Mittwoch wettermässig wieder schlechter werden. Da gab es nur eins, Richtung Italien zum San Simeone. Was für ein Tag! Es war leicht bedeckt, nur ab und an kam die Sonne richtig hervor. Absolute Top Bedingungen für diesen Berg. Nach 2 h und 13 min hatte ich mein Tageswerk erfüllt. Glücklich und erledigt haben wir den Abend im wunderschönen Hotel der Familie Minotto bei gutem Essen und reichlich Vino Tinto ausklingen lassen. Aber es kommt noch besser. Beim Frühstück Wettercheck und der Entschluss, wir hauen ab nach Slowenien, wir gehen Streckenfliegen am Lijak. Ich kannte das Gelände nicht, aber war direkt vom Profil der Bergkette angetan. Sollte mir auch mal was gescheites Gelingen? Die Antwort lautete: Ja! Im richtigen Moment gestartet und ab ging es Richtung Osten, zwischenzeitlich rund 1000 m über dem SP, arbeitete ich mich so langsam Richtung Ajdovscina, dort entschloss ich mich, zurückzukehren, weil ich eine geschlossene Aufgabe absolvieren wollte. Vielleicht zu früh umgekehrt, aber am Ende hieß es nach fast 2 h Airtime: 22,5 km Streckenflug. Ich war total glücklich. Am Abend sind wir dann wieder nach Kärnten gefahren, doch leider machte uns dort eine Störung mit tiefer Bewölkung den Abschlussflug am Freitag zunichte. Aber das konnten wir verkraften. Bilanz der Woche: Mit supernetten Menschen und erfolgreichen Flügen eine gute Zeit zu haben, was will man mehr. Natürlich gilt mein Dank Itze, der wie immer genau wusste, wo es am besten geht. Unglaublich, wie er das immer hinbekommt. Nun gilt die Vorfreude auf Lienz in Osttirol, wo es schon bald für 2 Wochen mit Petra hingeht.

Fotos 1,2 Flugtag am Radsberg in Kärnten

Fotos 3,4,5 Flugtag am Monte Bernadia in Nimis

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