Sonntag, 2. Dezember 2012

5. Station Sharm El - Sheikh

Der Hafenort Sharm El - Sheikh im südlichen Sinai ist bekannt durch sein tiefblaues Meer, seine Tauchreviere und seine bizarren zerklüfteten Bergmassiven. Wir genossen den letzten sonnigen Tag in Ägypten, bevor es am Abend wieder zurück nach Köln ging und eine spannende und eindrucksvolle Reise ihr Ende fand.
 


 

4. Station Sokhna/Kairo in Ägypten

Unsere nächste Station ist der Industriehafen von Sokhna, wo wir am Abend einliefen. Weil am nächsten Tag (Abfahrt 05:45 Uhr) der große Ausflug nach Kairo  (eine 8 Millionen Metropole) zu den Pyramiden von Giseh anstand, blieben wir auf dem Schiff. Kairo ist ca. 2 h Fahrtzeit vom Hafen entfernt. Trotz der frühen Abfahrt lauschten wir gespannt den Geschichten rund um dieses einzige der sieben Weltwunder der Antike, das heute noch existiert. Die größte mit 146 Metern ist die Cheops-Pyramide  . Daneben die Chephren (143 Meter) und die Mykerinos Pyramide (65 Meter). Danach ging es zum Wahrzeichen Ägyptens schlechthin: Der majestätische Sphinx, der wie ein Aufpasser die Grabstätten der Pharaonen bewacht. Wir erlebten rund 4500 Jahre alte wirkliche menschliche Hochkultur.
 
Die Pyramiden von Kairo





Der Sphinx
 

Die Suezkanal-Passage, das besondere Erlebniss

Der Suezkanal ist neben dem Panamakanal der bedeutenste Kanal auf der Welt. Er verbindet das Mittelmeer (Port Said) mit dem Roten Meer (Suez). Der 1869 eröffnete Kanal ist eine der größten Einnahmequellen Ägyptens (rund 3 Millarden € im Jahr) wobei  unsere Durchfahrt mit der Aida Mar alleine 250000 € gekostet hat. Nach einer Wartezeit von rund 8 h vor Port Said fuhr unser Schiff mitten in der Nacht in einem Konvoi von 20 Schiffen in den Kanal ein. Durch die geringe Breite des Kanals kann jeweils nur eine Richtung befahren werden, Gegenverkehr gibt es somit nicht. Eine Havarie des vor uns fahrenden Schiffes beschehrte uns eine unruhige Nacht, die Aida mar schlängelte sich mit Millimeterarbeit daran vorbei. Wir waren so ungeduldig, das wir nach kurzer Nacht unbedingt wieder an Deck wollten. Es waren fast schon surrealistische Eindrücke, wenn es aussieht, als ob das Schiff mitten durch die Wüste fährt. Sowas erlebt man sicherlich nicht jeden Tag. Unsere kleine Fotoauswahl kann diese Eindrücke nur bedingt weitergeben. 
 
Sonnenuntergang vor der Einfahrt in den Suezkanal




Die Durchfahrt

 
 

3. Station Herklion auf Kreta

Nach einem weiteren Seetag liefen wir bei strahlenden Sonnenschein Heraklion auf Kreta an. An Land wurden wir uns schnell mit Giorgos, einem einheimischen Taxifahrer mit guten Deutschkenntnissen einig, uns die Insel zu zeigen. Bei der Preisverhandlung war dann doch extrem hilfreich,  griechische Wurzeln zu haben. Er zeigt uns malerische Bergdörfer und lud uns, mit seiner griechischen Gastfreundschaft,  in eine private Schnapsbrennerei eines  Freundes ein. Der Besuch von Knossos, der ältesten Stadt Europas mit seiner eindruckvollen Palastanlage, wo der Sage nach der Minotaurus (halb Mensch, halb Stier) gefangen gehalten wurde. Zum Abschluss ging es dann noch nach Heraklion mit seiner schönen Altstadt und der Basilika und des venezianischen Hafens und der Stadtmauer. Wir hatten auf Kreta einen  ausgefüllten und schönen Tag, bevor es wieder auf das Schiff ging und wir nach einem weiteren Seetag zum nächsten Ziel, der Durchfahrt des Suez - Kanals, in See stachen.
 
Heraklion mit Hafen

griechisch-deutsche Begegnung


Die Ausgrabungsstätte von Knossos





Hafen von Heraklion
 

2. Station Catania auf Sizilien

Fischmarkt von Catania
Die Provinzhauptstadt Catania auf Sizilien wurde nach Lavaströmen und mehreren Erdbeben mehrmals neu aufgebaut. Der Umfang des Vulkan Ätna beträgt gut 200 Kilometer und besteht aus rund 200 einzelnen Kratern, vier davon sind recht aktiv und befinden sich direkt auf dem Eruptionskegel. Da uns der Blick auf diesen Vulkan wetterbedingt nicht möglich war, erkundeten wir die historische Stadt mit ihren Shoppingmeilen, dem barocken Dom, den zahlreichen, noch erhaltenen Bauwerken aus der Römerzeit. Sehenswert war das mediterrane Treiben auf Europas schönstem Fischmarkt, welches wir uns nicht entgegen lassen konnten.
Hafen von Catania




 

1. Station Valletta auf Malta

Naturhafen von Valletta





Nach einem erholsamen Seetag liefen wir morgens im Naturhafen Grand  Harbour auf Malta ein. Da die Aida Mar das erste Mal dort einlief, begrüßten uns die Malteser uns zu Ehren mit Kanonenschüssen von den Oberen Barraca Gärten. Malta ist wohl der eigenwilligste Inselstaat Europas. Sie haben eine eigene arabische Sprache, italienische Frömmigkeit und, da Sie zum British Commonwealth gehören, natürlich Linksverkehr. Valletta, die Stadt der Ritter, ist heute die einzige Hauptstadt Europas, die  unter Denkmalschutz steht. Natürlich haben wir uns diese alte, historische Stadt ausgiebig angeschaut.

AIDA-MAR unser Traumschiff


Unser "Böötchen"



Anytime-Bar

Hier einige Impressionen der AIDA-MAR, das neueste und größte Schiff der Reederei, welche erst im Mai 2012 vom Stapel gelaufen ist. Auf unserer 9-tägigen Tour haben wir insgesamt 2017 Seemeilen zu 5 unterschiedlichen Ländern zurückgelegt, wobei wir 4 Tage auf See verbracht haben.

Mallorca + AIDA

Nach langem Überlegen, welchen Urlaub wir als Jahresabschlusstour 2012 verbringen könnten, bekamen wir von unserem Kreuzfahrtspezialisten ein super Angebot.
http://www.urlaub-auf-see.de - 3 Tage Mallorca und anschließend eine 9-Tages-Kreuzfahrt mit der neuen AIDA-Mar durch das Mittelmeer ins Rote Meer. Da mussten wir nicht lange überlegen. Hier die einzelnen Stationen unserer wirklichen tollen Tour:
Die Kathedrale von Palma

100 Jahre alte Eisenbahn


Port de Soller


Bahnhof von Soller
Auf Mallorca hatten wir ein tolles Hotel in Can Pastilla mit Blick auf eine schöne Bucht http://hotelmarinaluz.com/. Wir haben uns in aller Ruhe die Hauptstadt Palma de Mallorca angeschaut. Eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn nach Soller, die dieses Jahr ihr 100jähriges Bestehen feiert und anschließender Fahrt mit der alten Straßenbahn nach Port de Soller war ein Muss, sowie auch ein ausgiebiger Bummel durch die Altstadt, mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Shopping-Möglichkeiten. 

Montag, 22. Oktober 2012

Saisonabschluss in Istrien

Was war das für eine schöne Herbsttour  nach Kroatien. Durch die gute Verbindung der Germanwings von Köln nach Pula, bei moderaten Flugpreisen, war die Anreise eine Leichtigkeit. Standort war  natürlich das Hotel Villa Gloria (http://www.hotel-villa-gloria.com/de/index.html)  bei Kukci (Nähe Porec) wo Manda und Angela uns mit besten Essen verwöhnten. 
Die Tour hat der Itze wie immer perfekt organisiert, und wir standen bei oft recht schwierigen Wetter und Windbedingungen immer am richtigen Platz, und konnten viele Flugstunden genießen. Kein Weg war ihm logistisch zu weit um uns Flugspaß zu ermöglichen. Am Anfang machte uns die Bora (Föhnartiger Ostwind in Kroatien) einen kleinen Strich durch die Fliegerrechnung aber danach wurde es immer besser und ich hatte am Ende sechs tolle Flugtage mit langen und spannenden Flügen, obwohl es von den thermischen Bedingungen her nicht immer einfach war eine Stunde Airtime zusammen zu kriegen. Da war jeder Tipp vom Itze und den Holländischen Streckenmcracks notwendig. Kleine Strecken  sowie z.B. Soaren hoch über der  Burg von Motovun waren alles eindrucksvolle Erlebnisse. Die Fluggbiete waren Buzet (Zavoj), Kastelir, Motovun und Mala Ucka.
Es muss nicht immer im Spätherbst Spanien sein. Kroatien bietet alle Möglichkeiten einen tollen Flugurlaub, mit Itze, einem absoluten Kenner der Gebiete in Istrien, zu erleben.
 
Viele Berichte und Fotos unter:
http://itzefly.blogspot.de/
https://picasaweb.google.com/ITZEFLY






Samstag, 6. Oktober 2012

Schießsportergebnisse

In den letzten Wochen waren wir im Schießsport kräftig im Einsatz und sind mit einigen Erfolgen heimgekehrt.
 
Ligawettkämpfe:
Als Kreisligasieger in der letzten Saison (meine erste Saison in neuen der Disziplin Luftgewehr Auflage) und dem direkten Aufstieg in diese starken  Bezirkliga sind wir nun schon vor dem letzten Wettkampf nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Für Petra war es ihre erste Saison in der 1. Mannschaft und hat mit ihren guten Ergebnissen einen beachtlichen Anteil an diesem Erfolg . Es steht uns aber noch ein Aufstiegswettkampf für den Aufstieg in die Landesliga im nächsten Jahr bevor.
 
Marathonschiessen in Köln Kalk:
Es mussten für diesen Wettbewerb 120 Schuss, in max 90 min, mit dem Luftgewehr abgegeben werden. Man durfte die recht knapp bemessene Zeit nicht aus den Augen verlieren. Was für ein Erfolg! Ich habe diese anstrengende Veranstaltung  mit einem überragenden Ergebnis von sage und schreibe 1197 Ringen von 1200 möglichen abgeschlossen, was mir natürlich den ersten Platz einbrachte. Das bedeutete gleichzeitig auch die beste jemals erreichte Leistung bei dieser Veranstaltung. Petra bot an diesem Tag eine solide Leistung und wurde dritte in der Damenwertung.
 
Turnier in Balken:
Petra ging mit dem Luftgewehr an den Start und wurde 7. In dieser Disziplin war es leider bei mir ein unglücklicher 4. Platz. Zudem ging ich in der Disziplin KK Auflage an den Start und holte mir mit einem guten Ergebnis den ersten Platz. Die gemeldeten Mannschaften schafften es leider nicht in die vorderen Ränge.
 
Gebietsmeisterschaft:
Diese Meisterschaft war dann auch der Abschluss der Meisterschaftssaison in diesem Jahr. Schon  bald beginnt mit der Vereinsmeisterschaft und anschließenden  Kreismeisterschaft das neue Sportjahr. Die Gebietsmeisterschaft umfasst rund ein Drittel (5 von 17 Bezirken) des Landesverbandes. Für unsere Luftgewehr-Herrenmannschaft war es ein toller Erfolg in diesem starken Teilnehmerfeld, mit einer geschlossen Mannschaftleistung Vizemeister zu werden. Im Einzel war es dann bei mir ein 14. Platz. Petra erreichte mit einem ansprechenden Ergebnis einen guten 12. Platz in der Damenklasse. In der Disziplin 50m-KK Auflage hatte ich im Vorfeld  das Podium im Visier, doch am Ende fehlte das Quäntchen Glück und es wurde nur der 9. Platz (Mannschaft 5. Platz).
 
In die neue Saison gehen wir mit ambitionierten Zielen und hoffen wieder auf gute Platzierungen und Erfolge.  Petra  wird diesmal  in allen Auflagedisziplinen an den Start gehen.

Montag, 17. September 2012

Deutsche Meisterschaft im Streckenfliegen 2012

Am 15.9.2012 ( Saison v. 16.9.2011 - 15.9.2012 ) ist der DHV-XC 2012 beendet. Die neue Saison hatte ich Ende September 2011 mit der schönen Tour quer durch Andalusien begonnen. Stationen waren Vejer, Algodonales, Pegalajar, Alicun, Castala, Guainos, Carchuna und am Schluss noch Cenes de la Vega. Danach kamen Flüge im Herbst am Bausenberg. Erwähnenswert ist ein Flug bei relativ schwachen Wind, bedeckten Himmel und lausigen Temperaturen im November von fast 1,5 h.  Im März 2012 in Kössen hat es richtig gut gepasst, tolle Flüge für diese Jahreszeit.  Die Flugsaison ist wetterbdingt bei uns an Rhein und Mosel irgendwie ausgefallen, bevor es dann im Juni Nach Kärnten (Radsberg, Lippekogel, Goding) und Kroatien ging. Mit Istrien hatte ich fliegerisches Neuland betreten und war begeistert von diesen schönen Flugspots. Ein Flug hoch über der Burg und Altstadt  von Motovun ist absolut imposant.  Geflogen wurde in Buzet (Zavoj u. Buzet Süd), Kastelir, Motovun und der Niederen Ucka. Weiter gab es ein bescheidener Tag am Kronberg im schönen Appenzeller Land bevor dann im August für eine Woche das Lienzer Zettersfeld (Osttirol) das Ziel wurde. Die zweite Woche war wieder einer meiner Lieblingberge der Monte San Simeone und der Monte Bernadia in Nimis der Stützpunkt für gute Flüge. Nachdem die Moselausbeute in dieser Saison extrem gering war, freute ich mich im September über den schönen Flug am Bremmer Calmont. Bei der Meisterschaft 2012 haben abermals eine hohe Anzahl Piloten teilgenommen und die Leistungen sind gestiegen. Gegenüber 2011 habe ich meine Punktzahl leider nicht erhöhen können. Ich hatte schöne, und vor allem lange Flüge (über 30 Flugstunden), doch große Strecken blieben aus. Ich bin aber im großen und ganzen zufrieden, weil es wetterbedingt auf den Touren gut gepasst hat. Seit dem 16.09.2012 läuft die Saison 2013.
Meine nächste Tour wird bald nach Kroatien gehen.

Hier die Ergebnisse:

Deutsche Gleitschirmwertung Sportklasse ( national ): 39,69 Punkte, Platz 1344 von 1795 Piloten

Deutsche Gleitschirmwertung ( international ): 90,76 Punkte, Platz 2038 von 3123 Piloten

Statistik: Anzahl Flüge 50, Platz 369 von 3123 Piloten

Montag, 10. September 2012

Schöner Flugtag am Bremmer Calmont


Ein Hochdruckgebiet am Wochenende mit Flugwetter in unserer Region, was für ein Glück. Die Windrichtung wurde mit "Süd" prognostiziert, also dann ab nach Bremm. Die Thermik ließ allerdings fast bis 13:00 Uhr auf sich warten, aber dann hatte es richtig gut gepasst. Bei mir war es  über eine Stunde Airtime mit fliegen hoch über der beindruckenden Moselschleife vom Bremmer Calmont, dem steilsten Weinberg Europas. Leider frischte dann aber schon bald ein kräftiger SW - W Wind auf und alle Piloten entschieden sich, landen zu gehen. Besonders hat uns gefreut, dass wir unsere Freunde Alf mit Yolanda und Bernd (Gaschy) mit Eva getroffen haben. Natürlich hatten auch Alf und Gaschy tolle Flüge. Das war praktisch ein deutsch - spanisches Treffen am Bremmer Calmont, was natürlich anschließend mit gutem Moselwein begossen werden mußte.